DIE GESCHICHTE DER GASTWIRTE

DIE GESCHICHTE DER GASTWIRTE

 

Das „Rifugio Crucolo“ ist das älteste Gasthaus Trentinos und wird mittlerweile in der achten Generation mit Herz und Seele von der Familie Purin geführt.

Der Bau des „Rifugio Crucolo“ wurde 1782 durch einen Ahnen der Familie Purin durchgeführt, wie kürzlich durchgeführte Nachforschungen ergaben. In der italienischen Handelskammer, „Camera die Commercio“, ist das „Rifugio Crucolo“ als historisches Unternehmen angemeldet.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Val Campelle ein Gebiet von Wiesen und Wäldern im Tal Valsugana, welches die Hirten und Almarbeiter mit ihren Herden durchquerten, um ihre Almen zu erreichen. Auch Holzfäller und Waldarbeiter pendelten mit ihren Ladungen zwischen Val Campelle und Valsuganahin und her.

Auf diesem viel genutzten Weg befand sich das „Rifugio Crucolo“ und wurde so zu einem Ort, an dem Rast gemacht wurde, man sich traf und sich unter einem großen Vordach Erholung gönnen konnte. In der Vergangenheit wurde während des Sommers Milch aus umliegenden Almen gesammelt und Käse und Butter produziert. Auch Schweine wurden dort gezüchtet um Fleisch und Aufschnitt herzustellen.

Im größten Herd des Gasthauses brannte im Feuer und die Kochtöpfe waren voll mit gutem Essen. Das gesamte Haus duftete herrlich. Die netten, herzlichen Besitzer des Crucolo boten den Gästen an, was es gab: Polenta, gebratenes Fleisch, Aufschnitt und Käse.

 

Während des ersten Weltkrieges wurde „Rifugio Crucolo“ eine militärische Stellung, die Gaststätte wurde niedergebrannt und wieder erbaut. Das Gebäude wird immer größer, aber behält ihr wichtigstes Merkmal: Es ist ein Ort um sich zu treffen und um sich zu entspannen.